Bitlis, Bergstadt auf 1500 Metern, Östliche Türkei.
Bitlis ist eine Stadt in den Bergen Ostanatoliens, etwa 1500 Meter hoch gelegen. Sie erstreckt sich durch ein enges Tal entlang des Bitlis-Flusses, umgeben von steilen Berghängen, die natürliche Barrieren bilden und in Richtung des Van-Sees führen.
Die Stadt entstand im 7. Jahrhundert, als arabische Eroberer sie als Hauptstadt für Emire gründeten. Diese frühe Bedeutung führte zu Jahrhunderten strategischer Kontrolle über die Region.
Handwerker arbeiten mit Ahlat-Stein und bewahren traditionelle Steinhauertechniken, die das Stadtbild prägen. Die Arbeitsweisen werden weitergegeben und sind an vielen Gebäuden erkennbar.
Die Stadt erlebt lange Winter mit erheblichen Schneefällen, daher sollte man angemessene Kleidung und robuste Ausrüstung mitbringen. Die beste Zeit für Besuche außer der Winterzeit ist günstiger für Wanderungen und die Erkundung der Altstadt.
Das mittelalterliche Schloss der Stadt wurde aus lokalem Stein gebaut und enthält Kammern mit Durchgängen, die fortschrittliche Ingenieurtechniken zeigen. Die Tunnelsysteme im Inneren deuten darauf hin, dass der Bau für Verteidigung und Versorgung während Belagerungen geplant wurde.
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