Erzurum, Metropolitanstadt in Ostanatolien, Türkei.
Erzurum ist eine Großstadt im Osten Anatoliens in der Türkei, gelegen auf einer Hochebene auf 1.900 Metern Höhe. Breite Alleen durchziehen die Stadt und verbinden historische Viertel mit modernen Universitätsgebäuden und Wohnbezirken.
Die Römer gründeten diese Stadt als Theodosiopolis und nutzten sie als wichtige militärische Festung während der Auseinandersetzungen zwischen byzantinischen und persischen Truppen. Später wurde sie Teil des Osmanischen Reiches und blieb bis heute ein bedeutendes Zentrum in der Region.
Die theologische Schule und die große Moschee aus dem Jahr 1179 zeigen die Baukunst der Seldschuken im Stadtzentrum. Beide Gebäude stehen nahe beieinander und werden noch heute von Gläubigen besucht, die hier zum Gebet und zur Besinnung kommen.
Die Skigebiete am Berg Palandöken und das Wintersportzentrum bieten Freizeitmöglichkeiten während der langen kalten Jahreszeit. Die meisten Besucher erreichen die Stadt mit dem Flugzeug oder Bus aus anderen Teilen des Landes.
Ein Kongress nationaler Vertreter fand hier 1919 statt und machte die Stadt zur Geburtsstätte der türkischen Unabhängigkeitsbewegung unter der Führung von Mustafa Kemal Atatürk. Dieser Moment prägte die politische Entwicklung des ganzen Landes in den folgenden Jahren.
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