Beyşehir, Distrikt von Konya
Beyşehir ist eine Stadt in der Provinz Konya in der Zentraltürkei, die neben dem drittgrößten Süßwassersee des Landes liegt. Der Ort erstreckt sich um das ruhige Wasser mit flachem Umland, durchsetzt mit einfachen Wohnhäusern, kleinen Läden und Feldern.
Die Region war in der Antike unter dem Namen Pisidia bekannt und beherbergte Gemeinden aus der Hethiterzeit, deren Überreste heute noch sichtbar sind. Im Mittelalter wurde die Siedlung "Viransehir" genannt und später bauten die Seldschuken dort den Sommerpalast Kubadabad.
Der Name Beyşehir stammt aus dem Türkischen und bedeutet "Herrenstadt". Im Ort sieht man, wie traditionelle Handwerk und Fischerei bis heute die Gemeinschaft prägen, mit regelmäßigen Sommerfesten, auf denen Musik, Tanz und lokale Speisen geteilt werden.
Das Gelände ist leicht zu erkunden, da die Straßen einfach strukturiert und zu Fuß begehbar sind. Die beste Zeit für einen Besuch sind die Sommermonate, wenn das Wetter warm und trocken ist und die Seeufer zum Angeln oder Bootfahren einladen.
Ein besonderer Ort namens Eflatun Pınar in einem geschützten Park zeigt eine einzigartige Steinskulptur aus der Hethiterzeit, die mit den mysteriösen Göttersymbolen und Wasserquellen aus dieser alten Epoche verbunden ist. Archäologen haben schichtweise alte Überreste in benachbarten Hügeln freigelegt, die zeigen, dass diese Region lange vor schriftlichen Aufzeichnungen von frühen Gemeinden besiedelt wurde.
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