Tekirdağ, Verwaltungsprovinz an der Marmarameerküste in der europäischen Türkei
Tekirdağ ist eine Verwaltungsprovinz im europäischen Teil der Türkei, die am Marmarameer liegt und sich über flaches Ackerland bis zu sanften Hügeln erstreckt. Die Provinz umfasst mehrere kleinere Städte und Dörfer, die über Hauptstraßen miteinander verbunden sind und Zugang zu Häfen sowie fruchtbaren Ebenen bieten.
Die Region erlebte ihre erste städtische Siedlung in der Antike unter griechischer Herrschaft und wechselte danach durch römische, byzantinische und osmanische Hände. Nach dem Ende des Osmanischen Reiches wurde das Gebiet Teil der modernen türkischen Republik.
Die Weinberge hier wachsen auf Hügeln nahe der Küste und prägen seit Jahrhunderten das Landschaftsbild. Viele Kellereien öffnen ihre Türen für Besucher und zeigen den gesamten Prozess vom Rebstock bis zur Flasche.
Autobusse verkehren regelmäßig zwischen den wichtigsten Ortschaften und bieten Verbindungen in benachbarte Regionen. Besucher finden entlang der Küste und im Landesinneren verschiedene Unterkünfte, von kleinen Pensionen bis zu größeren Hotels.
Ein ungarischer Fürst verbrachte seine letzten Lebensjahre hier im 18. Jahrhundert, nachdem er vor politischer Verfolgung aus Europa geflohen war. Sein ehemaliges Wohnhaus wurde später in ein Museum umgewandelt, das Dokumente und Gegenstände aus seinem Leben zeigt.
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