Piri Mehmed Pasha Mosque, Osmanische Moschee in Silivri, Türkei.
Die Piri Mehmed Pasha Moschee ist ein Gebetshaus im Stil der Osmanischen Architektur in Silivri, das sich durch eine Zentralkuppel und mehrere kleinere Kuppeln auszeichnet, die über dem Innenraum angebracht sind. Das Gebäude verfügt über einen Innenhof mit einer achteckigen Springbrunnenanlage, die als zentrales Wasserelement dient.
Das Gebetshaus entstand im Jahr 1530 unter der Schirmherrschaft des Großwesirs Piri Mehmed Pasha und wurde über die Jahrhunderte mehrmals umfassend erneuert. Die bedeutendsten Wiederherstellungsarbeiten fanden in den Jahren 1765, 1895 und zwischen 2013 und 2016 statt und prägen das heutige Erscheinungsbild.
Die Innenwände zeigen traditionelle osmanische Kunsthandwerkskunst mit handgezeichneten Verzierungen und arabischer Kalligraphie, die das Gebet und die spirituelle Verbindung zum Heiligen widerspiegelt. Besuchende können diese handwerklichen Details beim Durchschreiten des Gebetsraumes unmittelbar wahrnehmen und nachempfinden.
Der Ort ist gut erreichbar und bleibt für tägliche Gebete offen, wobei die neueste Wiederherstellung im Jahr 2016 abgeschlossen wurde und das Gebäude zeitgemäße Bedingungen bietet. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Gebetsort handelt und entsprechende Respekt- und Zugangsregeln gelten.
Der anliegende Friedhof beherbergt die Marmorsarkophage von Piri Mehmed Pasha und seinem Sohn Muhyiddin Mehmed Râşid Efendi, was die Familie mit diesem wichtigen Ort verbindet. Diese Grabstatten sind für Besucher sichtbar und erzahlen von der Geschichte dieser Dynastie.
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