Istanbul, Provinz in der Türkei
Die Provinz Istanbul ist eine Verwaltungseinheit in der Türkei, die sich auf beiden Seiten des Bosporus erstreckt und sowohl städtische Stadtteile als auch ländlichere Gebiete umfasst. Sie gliedert sich in neununddreißig Bezirke, die vom dicht bebauten Stadtzentrum bis zu Wäldern und Küstenstreifen am Rand der Metropole reichen.
Die Region wurde nach der Gründung der Republik Türkei im Jahr 1923 als moderne Verwaltungsprovinz neu eingerichtet und übernahm Aufgaben, die zuvor das osmanische System wahrgenommen hatte. Im Jahr 1984 wurde eine separate Stadtverwaltung geschaffen, die städtischen Angelegenheiten effizienter zu regeln, ohne die Provinzstruktur aufzulösen.
Auf der europäischen Seite liegt der Stadtteil Beyoğlu mit der Istiklal-Straße, wo täglich Hunderttausende flanieren, einkaufen und in Teehäuser oder kleine Restaurants einkehren. Die Mischung aus Kirchen, Moscheen und Synagogen in unmittelbarer Nähe spiegelt die vielschichtige Geschichte der Bewohner dieser Stadt wider.
Metro, Straßenbahn, Bus und Fähre verbinden die verschiedenen Bezirke und erleichtern die Orientierung in der gesamten Provinz. Für die Inseln und die asiatische Seite lohnt sich ein Blick auf die Fährverbindungen, da sie je nach Jahreszeit unterschiedlich häufig fahren.
Die Fürsteninseln im Marmarameer gehören zur Provinz und sind nur per Fähre erreichbar. Motorfahrzeuge sind dort nicht erlaubt, weshalb Pferdekutschen und Fahrräder nach wie vor die üblichen Fortbewegungsmittel sind.
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