Fatih-Moschee, Osmanische Moschee im Stadtteil Fatih, Türkei.
Die Fatih-Moschee ist ein großes Gotteshaus mit einer markanten Kuppel und vier kleineren Kuppeln, die von massiven Säulen gestützt werden. Der Innenraum wirkt hell und offen, mit Dekorationen und Fenstern, die Licht auf die Beterfläche werfen.
Das Gebäude wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut und ersetzte einen früheren christlichen Tempel an dieser Stelle. Nach einem schweren Erdbeben im 18. Jahrhundert musste es vollständig erneuert werden.
Die Moschee trägt den Namen des Eroberers Istanbul und ist heute ein wichtiger Gebetsort für die lokale Gemeinde. Menschen aus der ganzen Stadt kommen hierher, um zu beten und die Architektur zu bewundern.
Das Gebäude ist täglich für Besucher zugänglich, aber man sollte sich der Gebetszeiten bewusst sein, wenn man die Innenräume erkunden möchte. Es ist am besten, den Ort in den Stunden zwischen den Gebeten zu besuchen, um einen ruhigen Eindruck zu bekommen.
Der Komplex beherbergte ursprünglich Schulen, in denen Wissenschaftler wie der Astronom Ali Qushji lehrten und Wissen über den Kosmos verbreiteten. Diese Verbindung von Gotteshaus und wissenschaftlichem Zentrum war für die damalige Zeit besonders.
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