Eski-İmaret-Moschee, Byzantinische Moschee im Fatih-Bezirk, Türkei
Die Eski Imaret Moschee ist eine byzantinische Struktur aus Backstein und Stein im Stadtteil Fatih, die auf einem Hang mit Blick auf das Goldene Horn errichtet wurde. Das Gebaude zeigt abwechselnde Schichten von Ziegelsteinen und Stein in dieser charakteristischen byzantinischen Bauweise.
Die Struktur entstand ursprunglich als Kloster im Jahr 1087, in Auftrag gegeben von Anna Dalassena, der Mutter des byzantinischen Kaisers Alexios I. Komnenos. Nach 1453 wurde das Gebaude nach der Eroberung Istanbuls in eine Moschee umgewandelt.
Das Gebäude diente im Laufe der Zeit verschiedenen religiösen Zwecken, wechselte von einer orthodoxen Kirche zu einer römisch-katholischen Kapelle, bevor es zu einem muslimischen Ort der Andacht wurde. Die Übergänge zwischen den Glaubenstraditionen sind in der Architektur und Gestaltung noch heute sichtbar.
Das Gebaude durchlauft derzeit Renovierungsarbeiten und bleibt teilweise fuer Besucher geschlossen, wobei der Zugang aufgrund von laufenden Restaurierungen begrenzt ist. Es ist ratsam, vor dem Besuch die aktuellen Zugangsmoeglichkeiten zu prufen und flexible Zeiten einzuplanen.
Das Gebaude bewaehrt ein U-foermiges Galleriensystem uber dem Narthex, das bei diesem byzantinischen Bautyp selten zu sehen ist. Diese architektonische Eigenheit macht es zu einem wichtigen Beispiel fur das Verstaendnis der byzantinischen Kirchendesign dieser Epoche.
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