Piri Mehmed Pasha Mosque, Osmanische Moschee im Stadtteil Zeyrek, Fatih, Türkei
Die Piri Mehmed Pasha Moschee ist ein ottomanisches Gebetshaus mit quadratischem Grundriss und einer bleigedeckten Kuppel im Zentrum. Das Innere wird durch mehrere Fenster beleuchtet, die natürliches Licht in den Raum bringen und eine ruhige Gebetsatmosphäre schaffen.
Das Gebäude entstand in den Jahren 1530 bis 1531 während der Herrschaft des Großwesirs Piri Mehmed Pascha. Diese Periode fiel in eine Zeit der Konsolidierung ottomanischer Architektur in Istanbul.
Die Innenwände zeigen aufwendig von Hand gezeichnete Verzierungen, die den Raum mit traditionellen Mustern erfüllen. Die kunstvolle Dekoration prägt den visuellen Eindruck beim Betreten des Gebetsraums.
Ein Innenhof mit achteckigem Waschbrunnen dient den Besuchern für rituelle Waschungen vor dem Gebet. Das Gelände ist leicht zu navigieren, mit klarer Struktur zwischen dem Außenhof und dem Hauptgebetsraum.
Das Innere zeigt eine asymmetrische Anordnung von Kuppeln, die von vier Säulen mit aufwendigen muqarnas-Kapitellen getragen werden. Die zentrale Kuppel erhebt sich höher als die umgebenden Strukturen und erzeugt ein faszinierendes architektonisches Spiel von Höhen und Volumen.
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