Şehzade-Moschee, Osmanische Moschee in Fatih, Türkei.
Das Şehzade-Minarett ist eine Moschee in Istanbul, die aus hellem Stein gebaut wurde und sich durch ihre symmetrische Grundform auszeichnet. Das Innere wird von einer großen zentralen Kuppel dominiert, die von kleineren Kuppeln gestützt wird, während zahlreiche Fenster Licht in den Raum bringen.
Die Moschee wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts unter dem berühmten Sultan Suleiman dem Prächtigen errichtet und diente als Gedenkstätte für seinen verstorbenen Sohn. Der Bau markierte einen wichtigen Moment in der ottomanischen Architekturgeschichte und trug zur Entwicklung des Moscheen-Designs bei.
Die Moschee ist ein Ort, wo Gläubige täglich zum Gebet zusammenkommen und wo man die Stimmen des Gebetsrufs und die Stille nach dem Gottesdienst spüren kann. Der Innenhof mit seinen Säulen und Brunnen schafft einen Raum, in dem Besucher die Ruhe und Ordnung des islamischen Gebetslebens erleben können.
Besucher sollten wissen, dass beim Betreten des Gebetsraums die Schuhe ausgezogen werden müssen und bescheidene Kleidung erwartet wird. Es ist ratsam, die Gebetszeiten zu beachten und den Ort während dieser Zeiten respektvoll zu nutzen, da aktive Gläubige anwesend sind.
Der berühmte Architekt Mimar Sinan, der dieses Gebäude entwarf, betrachtete es als sein Lehrwerk, doch trotzdem oder vielleicht gerade deswegen wurde es zum Vorbild für zahlreiche Moscheen im ganzen Osmanischen Reich. Diese scheinbar demütige Einschätzung des Meisters zeigt, dass selbst seine frühen Arbeiten schon außergewöhnliche Auswirkungen auf die Architektur seiner Zeit hatten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.