Balaban Aga Mosque, Byzantinische Moschee im Stadtteil Fatih, Istanbul, Türkei
Die Balaban-Aga-Moschee war ein byzantinisches Gebäude mit kreisförmigem Grundriss und etwa 11 Metern Durchmesser. Im Inneren befanden sich sechseckige Nischen an den Wänden, die der Struktur eine besondere geometrische Form gaben.
Das Gebäude entstand im 5. oder 6. Jahrhundert als byzantinische Struktur und wurde 1483 von Balaban Aga in eine Moschee umgewandelt. Diese Umnutzung markierte den Übergang von seiner ursprünglichen religiösen Funktion zu einer neuen Bestimmung unter osmanischer Herrschaft.
Das Gebäude änderte seine ursprüngliche Funktion und diente während der Palaiologenzeit als Mausoleum, bevor es zu einer muslimischen Gebetsstätte wurde.
Das Gebäude existiert heute nicht mehr, da es 1930 für den Bau der Harikzedeler-Straße im Stadtteil Laleli abgerissen wurde. Heute können Besucher die Geschichte des Ortes nur durch archäologische Berichte und historische Aufzeichnungen verstehen.
Archäologische Ausgrabungen am Standort des früheren Gebäudes zeigten ein unterirdisches Ossuarium, das auf ursprüngliche Nutzungen für Bestattungen hindeutet. Diese archäologischen Funde geben Einblicke in die komplexe Geschichte des Ortes während verschiedener Perioden.
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