Vefa Kirchenmoschee, Byzantinische Kirche umgewandelt in Moschee in Vefa, Istanbul.
Die Molla Gürani Moschee ist ein byzantinisches Kirchengebäude, das nach der Eroberung Istanbuls in eine Moschee umgewandelt wurde und sich im Stadtteil Vefa befindet. Das Gebäude hat einen Grundriss mit Zentralkuppel und traditionellen byzantinischen Elementen aus roten Ziegeln gemauert.
Das Gebäude wurde zwischen dem späten 11. und frühen 12. Jahrhundert unter Kaiser Alexios I. Komnenos als Kirche erbaut. Nach der Eroberung Istanbuls durch die Osmanen wurde es in eine Moschee umgewandelt und erhielt seinen neuen Namen.
Die Moschee zeigt an ihren Wänden Spuren ihrer Zeit als byzantinische Kirche, besonders in den kunstvollen Mosaiken aus dem 14. Jahrhundert. Diese Dekorationen mit religiösen Motiven prägen bis heute das Innenleben und erinnern an die lange Geschichte des Ortes.
Die Moschee liegt nördlich des Valens-Aquädukts in der Nähe anderer religiöser Gebäude wie der Kalenderhane-Moschee und der Süleymaniye-Moschee. Der Ort ist leicht zugänglich und in einem Bereich mit anderen historischen Sehenswürdigkeiten gelegen.
Das Gebäude trägt aufwendige Schlangenmuster als dekorative Verzierung an seiner Außenfassade, die eine besondere architektonische Ausnahme darstellen. Unter dem Gebäude befinden sich auch unterirdische Zisternen, die vermuten lassen, dass es ursprünglich als Kloster gedient hat.
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