Istanbul, Metropolzentrum in der Türkei
Istanbul ist eine Metropole, die sich über zwei Kontinente erstreckt und durch eine Meerenge verbindet. Das Stadtzentrum liegt entlang der Wasserstraße, mit dichter Bebauung auf beiden Seiten und engen Gassen, die sich bergauf schlängeln, während moderne Viertel sich über flachere Hügel ausbreiten.
Griechische Siedler gründeten im 7. Jahrhundert v. Chr. eine Kolonie am Ufer und kontrollierten den Durchgang zwischen zwei Meeren. Ein Kaiser wählte den Ort als neue Hauptstadt im 4. Jahrhundert n. Chr. und ließ Mauern errichten, die über tausend Jahre standhielten, bevor ein Sultan die Stadt eroberte und sie zum Zentrum seines Reiches machte.
Die Nachbarschaften spiegeln Alltagsgewohnheiten wider: Männer trinken Tee in kleinen Gläsern auf Straßenecken, während Familien abends entlang der Uferpromenade spazieren gehen. Märkte verkaufen frisches Brot und Gewürze, Frauen tragen sowohl moderne Kleidung als auch traditionelle Kopftücher, und Anrufe zum Gebet durchdringen fünfmal täglich die Stadtluft über Minaretten.
Öffentliche Verkehrsmittel verbinden beide Kontinente und die wichtigsten Stadtteile durch U-Bahnen, Straßenbahnen, Fähren und Busse, die am einfachsten mit einer wiederaufladbaren Karte zugänglich sind. Zwei Flughäfen bedienen internationale Ankünfte, wobei Busse und Züge die Zentren mit dem Umland verbinden; die historischen Viertel sind am besten zu Fuß erkundbar, während Hügel kurze, steile Anstiege erfordern.
Ein U-Bahn-Tunnel fährt tief unter dem Meeresboden hindurch und verbindet die Küsten in wenigen Minuten, während Bauarbeiter in der Tiefe Überreste alter Schiffe und prähistorischer Siedlungen entdeckten. Eine kleine Gruppe von Inseln vor der Küste erlaubt keine Autos; Bewohner und Besucher nutzen Pferdekutschen, um sich zwischen Häusern und Stränden zu bewegen.
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