Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke, Hängebrücke in Istanbul, Türkei
Die Fatih Sultan Mehmet Brücke ist eine Hängebrücke über den Bosporus in Istanbul, die den europäischen Stadtteil Hisarüstü mit dem asiatischen Stadtteil Kavacık verbindet. Die Stahlkonstruktion erstreckt sich über 1.510 Meter Länge, ist 39 Meter breit und ragt 110 Meter über dem Meeresspiegel auf, um die Durchfahrt großer Schiffe zu ermöglichen.
Die Arbeiten begannen 1985 und das Konsortium schloss den Bau dieser zweiten Bosporusbrücke bereits 1988 ab. Die Eröffnung veränderte die Verkehrswege der Stadt grundlegend und erweiterte die Verbindung zwischen beiden Kontinenten nach der ersten Brücke aus den 1970er-Jahren.
Die Brücke trägt den Namen des osmanischen Herrschers, der die Stadt eroberte und sie zu einem Knotenpunkt zwischen zwei Kontinenten machte. Heute verbindet das Bauwerk nicht nur beide Ufer, sondern symbolisiert auch die Rolle Istanbuls als Brücke zwischen Europa und Asien im modernen Alltag der Stadt.
Die Überquerung ist mautpflichtig für Fahrzeuge, die von der europäischen zur asiatischen Seite fahren, während die Rückfahrt gebührenfrei bleibt. Passanten zu Fuß oder mit dem Fahrrad können die Brücke nicht nutzen, daher sollten Reisende bei der Planung ihrer Route entsprechende Alternativen in Betracht ziehen.
Die Brücke verfügt über acht Fahrspuren und bewältigt täglich etwa 200.000 Fahrzeuge, was sie zu einer der am stärksten befahrenen Verbindungen der Stadt macht. Die Pylone ragen weit über das Wasser hinaus und bieten nachts ein beleuchtetes Wahrzeichen, das von beiden Ufern des Bosporus sichtbar ist.
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