Ali Pertek Moschee, Moschee in Istanbul, Türkei
Die Ali-Pertek-Moschee ist ein religiöses Gebäude auf der asiatischen Seite Istanbuls in der Nähe des Bosporus und der Brücke Fatih Sultan Mehmet. Das aus Stein und Ziegelwerk errichtete Bauwerk hat einen einfachen Grundriss mit Innenfenstern aus farbigen Gläsern in Rot, Grün, Blau und Gelb, während die hohen Außenmauern einen schmalen Durchgang zum Hof bilden.
Das Gebäude wurde 1715 von Pertev Ali Efendi erbaut, einem hochrangigen Offizier der Osmanischen Marine. Die Moschee wurde 1763 erstmals repariert, verlor jedoch im 20. Jahrhundert an Bedeutung, bis sie in den 1950er Jahren restauriert und 1960 wieder in Betrieb genommen wurde.
Die Moschee trägt den Namen von Ali Pertek, einem respektierten Marinoffizier der Osmanischen Zeit, und seine Familie ist auf dem Gelände begraben. Der Ort dient bis heute als Gebets- und Gedenkstätte für die Nachbarschaft, wo lokale Bewohner regelmäßig zusammenkommen.
Die Moschee liegt an einem belebten Ort in der Nähe der Rumeli-Festung und ist leicht zu Fuß vom Wasser aus zugänglich, wo man die herrliche Aussicht auf den Bosporus genießt. Da sie neben bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Sakıp-Sabancı-Museum liegt, können Besucher sie bequem in einen Spaziergang entlang der Küstenlinie einbeziehen.
Die bunte Innenausstattung der Moschee mit ihren leuchtenden Glasfenstern in mehreren Farben unterscheidet sie deutlich von anderen osmańischen Bauten der Gegend. Diese farbigen Gläser lassen das Licht auf besondere Weise eindringen und schaffen eine warme, einladende Atmosphäre, die Besucher sofort bemerken.
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