Fatih, Verwaltungsbezirk in Istanbul, Türkei
Fatih erstreckt sich über eine Halbinsel zwischen dem Goldenen Horn im Norden, dem Marmarameer im Süden und der Theodosianischen Mauer im Westen. Die Bezirksgrenzen umfassen die gesamte historische Altstadt mit ihren engen Gassen, Hügeln und zahlreichen Moscheen.
Nach der Eroberung durch die Osmanen im 15. Jahrhundert benannte Sultan Mehmed II. das Gebiet nach seinem eigenen Beinamen. Er ließ auf den Ruinen der Apostelkirche eine große Moschee errichten, die zum religiösen Mittelpunkt des neuen Reiches wurde.
Das Viertel um die Sultan-Mehmed-Moschee trägt den Beinamen "Eroberer" und erinnert an den Fall der Stadt im Jahr 1453. Heute leben hier überwiegend gläubige Familien, während sich im westlichen Teil rund um Balat und Fener armenische und griechische Gemeinden niedergelassen haben.
Die einzelnen Nachbarschaften tragen eigene Postleitzahlen, sodass Besucher sich leichter orientieren können. Wer Sultanahmet erkunden möchte, sollte mit der 34122 rechnen, während Balat unter der 34087 zu finden ist.
Das griechisch-orthodoxe Patriarchat hat seinen Sitz in der kleinen Georgskirche im Stadtteil Fener. Gleichzeitig befinden sich hier die wichtigsten Verwaltungsgebäude der gesamten Provinz, darunter das Rathaus und die Polizeidirektion.
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