Archäologisches Museum Istanbul, Archäologischer Museumskomplex im Stadtteil Fatih, Türkei.
Die Archäologischen Museen von Istanbul sind ein Gebäudekomplex im Stadtteil Fatih, der Objekte aus der Antike zeigt, darunter griechische, römische und byzantinische Funde. Die drei Hauptgebäude beherbergen Skulpturen, Vasen, Münzen und Inschriften, die aus verschiedenen Teilen der osmanischen Territorien hierher gebracht wurden.
Das erste Museumsgebäude wurde 1891 unter Sultan Abdülhamid II. eröffnet und war die erste Einrichtung dieser Art im osmanischen Reich. Der Architekt Alexander Vallaury gestaltete den Bau nach europäischen Museumsmodellen und erweiterte das Projekt später um zwei weitere Gebäude.
Der Name des Museumskomplexes bezieht sich auf die Stadt Byzanz, die im Jahr 330 in Konstantinopel umbenannt wurde und später Istanbul hieß. Viele Besucher kommen hierher, um die hellenistischen Sarkophage zu sehen, deren Reliefs Kriegsszenen und Jagdszenen darstellen, die einst für reiche Familien angefertigt wurden.
Die Museumsgebäude liegen neben dem Gülhane-Park in der Nähe des Topkapı-Palastes und sind von der Altstadt zu Fuß erreichbar. Die Ausstellungsräume erstrecken sich über mehrere Stockwerke, daher ist es ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und ausreichend Zeit für den Rundgang einzuplanen.
Eine Sammlung von rund 800.000 osmanischen Münzen ist hier untergebracht und zählt zu den größten ihrer Art weltweit. Im selben Komplex befindet sich auch die älteste bekannte Friedensvereinbarung zwischen den ägyptischen und hethitischen Reichen aus dem 13. Jahrhundert vor Christus.
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