Fenârî-Îsâ-Moschee, Byzantinische Moschee in Fatih, Türkei
Die Fenari Isa Moschee ist ein Gotteshaus in Istanbuls Fatih-Bezirk, das aus zwei ehemaligen byzantinischen Kirchen besteht. Die Struktur verbindet Gewölbe, Backsteinnuster und ein Minarett in einem zusammenhängenden Komplex.
Das Gebäude begann 908 als Kloster, das der Mutter Gottes gewidmet war, und wurde nach der Eroberung Konstantinopels 1453 in ein Moschee umgewandelt. Diese Umwandlung markierte einen wichtigen Moment in der religiösen Geschichte Istanbuls.
Die Moschee zeigt die Verbindung zwischen byzantinischer und islamischer Kultur durch ihre gemischten architektonischen Merkmale. Besucher sehen heute noch Details, die an die lange Geschichte beider Religionen erinnern.
Das Gotteshaus liegt an der Adnan Menderes Boulevard und ist während der Gebetszeiten für Besucher zugänglich. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten zu beachten und angemessene Kleidung zu tragen, wenn man das Innere besichtigen möchte.
Der Komplex enthält Überreste eines Schreins aus dem sechsten Jahrhundert und römische Grabsteine, die in die nördliche Kirchensektion eingebaut sind. Diese antiken Elemente zeigen, wie mehrere historische Schichten an diesem Ort überlagert sind.
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