Murat Pasha Mosque, Osmanische Moschee im Stadtteil Aksaray, Istanbul, Türkei.
Die Murat-Pasha-Moschee ist ein Ziegelbauwerk mit zwei identischen Kuppeln im Gebetsraum, die jeweils gut 10 Meter Durchmesser haben. Der Bau verfügt über einen rechteckigen Grundriss mit Narthex und einem einzelnen Minarett an der Seite.
Die Moschee wurde 1471 von Hass Murad Pasha in Auftrag gegeben, jedoch nach seinem Tod durch seinen Bruder Mesih Pasha unter Sultan Mehmed II. vollendet. Dieser Übergangsprozess dokumentiert die Kontinuität der Familienprojekte in der frühen Osmanen-Zeit.
Die Moschee zeigt traditionelle osmanische Merkmale mit ihrem rechteckigen Gebetsraum und dem Eingangsbereich, die noch heute erkennbar sind. Der Ziegelbau prägt das Erscheinungsbild der Umgebung und zeigt die Handwerkskunst der damaligen Zeit.
Die Moschee liegt zwischen zwei Hauptstraßen im Stadtteil Aksaray und ist für Besucher und Betende zugänglich. Es ist ratsam, vor dem Besuch die Gebetszeiten zu beachten und dem lokalen Gebrauch angemessen gekleidet anzukommen.
Das Bauwerk kombiniert Ziegel und Stein in seiner äußeren Struktur auf eine Weise, die für die Bautechniken der 1470er Jahre charakteristisch ist. Diese Materialmischung ist ein interessantes Detail, das zeigt, wie Handwerker damals verschiedene lokale Ressourcen nutzten.
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