Hirka-i Serif Mosque, Osmanische Moschee in Fatih, Türkei.
Die Hirka-i Serif Moschee ist eine osmanische Moschee im Istanbuler Stadtteil Fatih mit einem achteckigen Grundriss und drei Eingängen. Das Innere besteht aus einem Gebetsraum und einem gesonderten Bereich, in dem eine heilige Reliquie aufbewahrt wird.
Die Moschee wurde zwischen 1847 und 1851 auf Anordnung von Sultan Abdülmecid I. errichtet, nachdem das umliegende Viertel umgestaltet worden war. Sie entstand in einer Phase, in der das Osmanische Reich viele seiner religiösen Bauten erneuerte.
Die Moschee bewahrt den Mantel des Propheten Mohammed, der nur im Ramadan öffentlich ausgestellt wird und dann Tausende von Gläubigen anzieht. Zu dieser Zeit füllen sich der Gebetsraum und der Innenhof mit Menschen, die stundenlang warten, um das Relikt zu sehen.
Besucher müssen bescheidene Kleidung tragen und die Schuhe ausziehen, bevor sie den Gebetsbereich betreten. Es empfiehlt sich, vorab zu prüfen, ob es separate Besuchszeiten außerhalb der Gebetszeiten gibt, insbesondere während des Ramadans.
Die Moschee wurde dem Vorbild des Felsendoms in Jerusalem nachempfunden und teilt dessen achteckige Form, was in der osmanischen Architektur sehr ungewöhnlich ist. Diese Parallele war kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung, um die Würde der aufbewahrten Reliquie zu unterstreichen.
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