Kefeli-Moschee, Byzantinische Moschee im Stadtteil Fatih, Istanbul, Türkei
Die Kefeli-Moschee ist ein Backsteingebäude mit einem rechteckigen Hauptraum und wechselnden Schichten aus Backstein und Stein. Der Raum wird durch unregelmäßig angeordnete Bögen unterteilt und verfügt über eine halbkreisförmige Apsis mit vier kleineren Nischen.
Das Gebäude wurde im 9. Jahrhundert als orthodoxe Kirche errichtet und diente später katholischen und armenischen Gemeinden, bevor es 1630 zur Moschee umgewandelt wurde. Diese religiösen Übergänge spiegeln die wechselhafte Geschichte Istanbuls wider.
Das Gebäude war ursprünglich eine orthodoxe Kirche und diente später verschiedenen Religionsgemeinschaften an, bevor es zur Moschee wurde. Der Name erinnert an die Bewohner von Kaffa, eine Stadt am Schwarzen Meer, die hier Zuflucht suchten.
Das Gebäude ist im Bezirk Fatih leicht zugänglich und durch seine charakteristische Backsteinarchitektur erkennbar. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen funktionierenden religiösen Ort handelt und entsprechend respektvolles Verhalten erwartet wird.
Das Gebäude weicht durch seine Ausrichtung nach Norden von typischen byzantinischen Kirchengrundrissen ab, was darauf hindeutet, dass es ursprünglich als Refektorium eines Klosters gedient haben könnte. Diese ungewöhnliche Anordnung macht es zu einem interessanten Beispiel für die Umnutzung religiöser Räume.
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