Beylikdüzü, Verwaltungsbezirk auf der europäischen Seite von Istanbul, Türkei.
Beylikdüzü ist ein Verwaltungsbezirk auf der europäischen Seite von Istanbul, der sich entlang des Marmarameeres erstreckt und zehn verschiedene Stadtviertel umfasst. Das Gebiet zeigt eine Mischung aus modernen Wohnkomplexen, Geschäftszentren und neu entwickelten Infrastrukturen, die kontinuierlich erweitert werden.
Das Gebiet entstand als griechische Bauernansiedlung aus Byzantion im zweiten Jahrhundert und entwickelte sich später zu einem Badeort während des Byzantinischen Reiches. In der Neuzeit wurde das Gebiet nach dem Erdbeben von 1999 aufgrund des massiven Bevölkerungszuwachses zu einem wichtigen Wohnzentrum umgestaltet.
Der Stadtteil erhielt seinen heutigen Namen 2003 und löste damit die frühere Bezeichnung Kavaklı ab, die sich von den Pappelbäumen in der Gegend ableitete. Diese Umbenennung zeigt, wie sich der Ort von einer ländlichen Gegend zu einem modernen Wohngebiet entwickelt hat.
Das Metrobüs-System verbindet den Bezirk seit 2012 mit dem Zentrum von Istanbul und macht die Fortbewegung für Besucher und Einwohner sehr einfach. Die besten Zeiten zum Erkunden sind die frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden, wenn die Straßen weniger überlaufen sind.
Der Stadtteil erlebte nach dem Erdbeben von 1999 einen enormen Bevölkerungsanstieg, da Menschen in neu errichtete und sicherere Gebäude zogen. Dieses schnelle Wachstum formte die heutige Identität des Ortes und prägt sein modernes Aussehen bis heute.
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