Beyoğlu, Geschäftsviertel auf der europäischen Seite von Istanbul, Türkei.
Beyoğlu ist ein Bezirk am europäischen Ufer Istanbuls, der sich vom Goldenen Horn bis hinauf zum Taksim-Platz erstreckt. Die Hauptader bildet die Istiklal-Straße, eine Fußgängerzone mit Geschäften, Restaurants und historischen Passagen, durch die eine rote Straßenbahn fährt.
Ausländische Gesandtschaften ließen sich hier ab dem 16. Jahrhundert nieder und nannten das Viertel Pera, was auf Griechisch „jenseits
Der Galata-Turm erhebt sich über verschachtelten Gassen, wo Straßenmusiker und Händler die Gehwege säumen und Einheimische in kleinen Teestuben zusammensitzen. Seitengassen führen zu alten Kirchen, Synagogen und Moscheen, die jahrhundertelang nebeneinander bestanden und heute noch von verschiedenen Gemeinden genutzt werden.
Der obere Teil rund um den Taksim-Platz bietet Hotels und Einkaufszentren, während die unteren Hänge Richtung Karaköy enger bebaut sind und steile Treppen hinunterführen. Am besten erkundet man das Gebiet zu Fuß, da viele Straßen Fußgängerzonen sind oder starken Verkehr haben.
An den Wänden einiger Seitengassen finden sich noch alte griechische Inschriften und Hauszeichen aus der Zeit, als diese Nachbarschaften mehrsprachig waren. Kleine Buchläden in den Hinterhöfen verkaufen gebrauchte Ausgaben in Französisch, Italienisch und Armenisch, Überreste einer kosmopolitischen Vergangenheit.
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