Şile, Küstendistrikt in der Provinz Istanbul, Türkei
Şile ist eine Küstenstadt an der Schwarzmeerküste in der Provinz Istanbul, die sich über zahlreiche Strände und dichte Wälder erstreckt. Die Region besteht aus mehreren Dörfern mit traditionellen Steinbauten und bietet eine Mischung aus natürlicher Landschaft und historischer Architektur.
Die Siedlung entstand als Fischerdorf um 700 v. Chr. und entwickelte sich später zu einem wichtigen byzantinischen Handelsplatz. Nach der byzantinischen Zeit wurde das Gebiet Teil des Osmanischen Reiches und behielt seine Bedeutung als Küstengemeinde.
Das Tuch von Şile wird von lokalen Handwerkern hergestellt und ist ein beständiges Zeichen der Textiltradition dieser Region. Besucher können die charakteristische Baumwollstoff-Weberei noch heute beobachten, wie sie in kleinen Werkstätten praktiziert wird.
Die Region zieht in den Sommermonaten Juni bis September viele Besucher an, wenn Istanbuler in ihre Ferienhäuser ziehen. Es ist eine gute Idee, in dieser Zeit mit größeren Menschenmengen und voller Unterkünfte zu rechnen.
Der Leuchtturm von Şile wurde 1859 erbaut und steht 19 Meter hoch, was ihn zu einer der ältesten noch funktionierenden maritimen Strukturen an der Schwarzmeerküste macht. Das Bauwerk ist ein sichtbares Zeichen der Seefahrtsgeschichte und bleibt ein markantes Merkmal der Küstenlandschaft.
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