Arnavutköy, Historisches Viertel am Wasser in Beşiktaş, Istanbul, Türkei.
Arnavutköy ist ein Stadtteil an der europäischen Uferseite des Bosporus mit zahlreichen hölzernen Häusern aus der Osmanen-Zeit und engen Gässchen, die hinunter zum Wasser führen. Die Bebauung reicht von älteren, mehrstöckigen Holzbauten bis zu modernen Wohnhäusern, während die Straßen immer wieder überraschende Ausblicke auf das Meer bieten.
Sultan Mehmed II. brachte ab 1468 albanische Handwerker in dieses Gebiet, um an Straßenbauten zu arbeiten, was zur Gründung dieser Siedlung führte. Diese frühen Bewohner legten den Grundstein für eine Gemeinde, die über Jahrhunderte hinweg ihre eigene Identität bewahren sollte.
Das Viertel trägt seinen Namen nach albanischen Handwerkern, die hier ab dem 15. Jahrhundert ländlich tätig waren, und behielt diese Verbindung in seinen Straßen und lokalen Geschichten. Noch heute erinnern die engen Gassen und älteren Häuser an die Zeit, als diese Gemeinde eher dörflich als urban war.
Busverbindungen verbinden das Viertel regelmäßig mit zentralen Orten wie Taksim und Kabataş, während Fährenservices vom Terminal in der Nähe des Hauptplatzes verkehren. Wer mit dem Auto anreist, sollte mit engen Straßen rechnen und Zeit für die Parkplatzsuche einplanen.
Die Gegend war bekannt für den Anbau von kleinen, feinen Erdbeeren auf etwa 40 Hektar Land, ein landwirtschaftliches Merkmal, das diesen Ort lange Zeit von anderen Gegenden unterschied. Diese Tradition ist heute verschwunden, aber alte Einwohner und lokale Geschichten bewahren die Erinnerung an diese süße Spezialität.
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