Sultanbeyli, Gemeindebezirk auf der asiatischen Seite von Istanbul, Türkei
Sultanbeyli ist ein Verwaltungsbezirk auf der asiatischen Seite Istanbuls, der sich in höherem Gelände etwa 130 Meter über dem Meeresspiegel erstreckt. Die Stadt umfasst mehrere Nachbarschaften, die von lokalen Märkten und Wohngebieten geprägt sind.
Sultanbeyli erhielt 1957 den Status eines Dorfes, was zur Aufteilung von Grundstücken und zur Ansiedlung türkischer Migranten aus Bulgarien in der zuvor landwirtschaftlich genutzten Fläche führte. Diese Besiedlung legte den Grundstein für die spätere städtische Entwicklung der Region.
Der Bezirk umfasst fünfzehn verschiedene Viertel, jedes mit lokalen Märkten, wo Einwohner frische Produkte und Handwerkserzeugnisse austauschen.
Die Hauptverkehrsanbindung erfolgt über die O-4-Autobahn, die eine direkte Verbindung zum zentralen Istanbul bietet. Zusätzlich verbinden mehrere Buslinien das Gebiet mit dem Rest der Metropolregion.
Zwischen 1985 und 1990 erlebte das Gebiet ein außergewöhnliches Bevölkerungswachstum, das seine Entwicklung dramatisch veränderte. Diese Expansion verwandelte eine kleine Siedlung in wenigen Jahren in eine bedeutende städtische Gemeinde.
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