Kadıköy, Geschäftsbezirk in Istanbul, Türkei
Kadıköy ist ein Viertel auf der asiatischen Seite Istanbuls und breitet sich vom Ufer des Bosporus landeinwärts aus. Zwischen den Fähranlegern und den Hügeln dahinter liegen verwinkelte Straßen mit Geschäften, Cafés und kleinen Parks.
Die Siedlung entstand im 7. Jahrhundert v. Chr. als griechische Kolonie Chalcedon. Im 5. Jahrhundert n. Chr. fand hier das vierte ökumenische Konzil statt, das wichtige theologische Fragen klärte.
Der Name leitet sich vom griechischen Chalcedon ab, was auf die frühe Besiedlung verweist. Heute sieht man das lebendige Treiben in den schmalen Gassen, wo Einheimische in Teegärten zusammensitzen und Straßenmusiker vor den Geschäften spielen.
Fähren vom europäischen Ufer legen an mehreren Anlegestellen an und bringen Besucher direkt ins Zentrum. Von dort aus lassen sich die meisten Orte zu Fuß erreichen, obwohl die Straßen an Hängen steigen und fallen.
Am Ufer steht das Bahnhofsgebäude Haydarpaşa, das 1908 im Stil deutscher und osmanischer Architektur erbaut wurde. Die Fassade blickt aufs Wasser und erinnert an die Zeit, als diese Station den Ausgangspunkt für Bahnlinien nach Asien bildete.
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