Leuchtturm Fenerbahçe, Maritime Navigationsstruktur im Stadtteil Fenerbahçe, Istanbul, Türkei.
Der Fenerbahçe-Leuchtfeuer ist ein zylindrischer Turm an der Nordküste des Marmarameeres mit einer Höhe von 25 Metern und weißen Wänden mit schwarzen Bändern. Das Bauwerk verfügt über zwei Galerien und dient als wichtiges Navigationshilfe für Schiffe in der Region.
Das Leuchtfeuer wurde 1856 während des Krimkriegs erbaut und sollte Kriegsschiffe durch die kritische Einfahrt zur Straße von Bosporus in das Schwarze Meer leiten. Es markiert eine Zeit, als die Küstensicherung für die maritime Kontrolle dieser strategischen Gewässer entscheidend war.
Der Name des Viertels stammt von diesem Seezeichen ab, denn Fener bedeutet Leuchtfeuer und bahçe bedeutet Garten auf Türkisch. Das Bauwerk prägt bis heute das Erscheinungsbild der umliegenden Küste und ist ein vertrauter Orientierungspunkt für Einwohner und Besucher.
Das Leuchtfeuer sendet alle zwölf Sekunden zwei Blitzsignale aus und hat eine Sichtweite von etwa 15 Seemeilen über das Wasser. Die beste Zeit zum Besuchen ist während des Tageslichts, wenn man die Struktur und die umliegenden Gewässer deutlich sehen kann.
Bei schlechter Sicht aktiviert sich ein Nebelsignalsystem, das alle sechzig Sekunden ertönt und Schiffe in der Nähe warnt. Dieses akustische System ist oft der einzige Hinweis für Kapitäne, wenn Regen oder Nebel die Sicht völlig blockieren.
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