Zühtü Pacha Moschee, Osmanische Moschee in Kadıköy, Türkei
Die Zühtü-Pacha-Moschee ist ein Gebethaus in Kadıköy mit den charakteristischen Merkmalen der späten osmanischen Architektur. Das Bauwerk besticht durch eine Holzkuppel über dem zentralen Gebetsraum, die von Steinmauern getragen wird.
Die Moschee wurde 1883 unter der Herrschaft von Sultan Abdülhamid II. errichtet und auf Anordnung von Ahmet Zühtü Pacha, dem damaligen Bildungsminister, erbaut. Dieses Bauwerk entstand wahrend einer Zeit, in der Istanbul viele neue religiose und offentliche Gebaude erhielt.
Die Moschee zeigt traditionelle islamische Kalligraphie und geometrische Muster an ihren Wänden. Diese Verzierungen folgen den künstlerischen Regeln der osmanischen religiösen Tradition.
Besucher können den Ort tagsüber betreten und sollten sich der Gebetszeiten bewusst sein, da diese die Zugänglichkeit beeinflussen können. Das Gebäude hat separate Eingänge und getrennte Bereiche für Männer und Frauen, daher sollte man beim Betreten die Zonen beachten.
Die Kombination aus einer Holzkuppel und Steinmauern zeigt eine Bauweise, die fur die Istanbuler Architektur des späten 19. Jahrhunderts spezifisch war. Diese Konstruktionsmethode war damals ein praktischer und verbreiteter Ansatz bei religiosen Bauwerken.
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