Üsküdar, Verwaltungsbezirk am asiatischen Ufer von Istanbul, Türkei
Üsküdar ist ein Stadtteil an der asiatischen Küste des Bosperus mit Holzhäusern, weißen Minaretten und Zypressen, die die Hügel prägen. Das Viertel erstreckt sich entlang des Wassers und zeigt eine Mischung aus älteren und modernen Gebäuden.
Der Stadtteil war in der Antike als Chrysopolis bekannt und diente als Zollstation für Schiffe. Später wurde er zu einem wichtigen Militärstützpunkt unter der Herrschaft der Osmanen.
Der Stadtteil ist geprägt von Moscheen und religiösen Gebäuden, die das Straßenbild prägen und Besuchern einen Einblick in die islamische Architektur und den Alltag geben. Die Menschen nutzen diese Orte nicht nur zum Beten, sondern auch als Treffpunkte und Zentren des Gemeindelebens.
Regelmäßige Fährverbindungen, U-Bahn-Linien und Busse verbinden den Stadtteil mit dem Zentrum Istanbuls auf einfache Weise. Der beste Weg, das Viertel zu erkunden, ist zu Fuß, was einen guten Überblick über die verschiedenen Bereiche ermöglicht.
Ein großer Friedhof mit etwa 8.000 Gräbern britischer Soldaten aus dem Krimkrieg zeigt die historische Verbindung zwischen türkischen und britischen Kriegserfahrungen. Diese Begräbnisstätte ist ein wichtiger Ort, um die geteilte Vergangenheit zu verstehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.