Ortaköy, Küstenviertel in Beşiktaş, Türkei.
Ortaköy ist ein Küstenviertel am europäischen Ufer des Bosporus mit der auffälligen Neo-Barock-Moschee direkt am Wasser. Der Ort erstreckt sich entlang der Küste mit engen Gassen, kleinen Läden und zahlreichen Restaurants, die das Straßenbild prägen.
Das Gebiet entstand als Fischerdorf in byzantinischer Zeit unter dem Namen Agios Fokas und wurde später als Mesachorion bekannt, was Mitteldorf bedeutet. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte es sich zu einem Hafen- und Wohnviertel, das verschiedene Bevölkerungsgruppen anzog.
Der Ort bewahrt eine multikulturelle Vergangenheit, die in der Nebeneinandergabe einer Synagoge, einer griechisch-orthodoxen Kirche und der bekannten Moschee sichtbar wird. Besucher können diese verschiedenen Glaubensgebäude bei einem Spaziergang erkunden und die gemeinsame Geschichte unterschiedlicher Gemeinschaften nachvollziehen.
Das Viertel ist leicht mit anderen Teilen Istanbuls per Fähre verbunden und perfekt für einen halbtägigen Besuch erreichbar. Die vielen Cafés und Restaurants liegen direkt an den Gassen, was das Erkunden zu Fuß angenehm macht.
Straßenverkäufer bereiten hier Kumpir zu, eine Spezialität aus gebackenen Kartoffeln mit verschiedenen Toppings nach überliefertem Rezept. Diese beliebte lokale Speise findet man überall an den Ständen entlang der Gassen und am Wasser.
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