Beylerbeyi Mosque, Osmanische Moschee in Beylerbeyi, Türkei.
Die Beylerbeyi-Moschee ist ein osmanisches Gotteshaus im Stadtteil Beylerbeyi in Istanbul, das mit zwei symmetrischen Minaretten und einer zentralen Kuppel zum Bosporus hin ausgerichtet ist. Der Gebäudekomplex umfasst auch ein Badehaus, eine Schule und Brunnen, die dem umliegenden Viertel dienen.
Das Bauwerk wurde zwischen 1820 und 1821 unter Sultan Mahmud II. grundlegend umgebaut, wobei die ursprüngliche hölzerne Kuppel durch eine steinerne ersetzt wurde. Diese Renovierung spiegelt die architektonischen Veränderungen wider, die zu Beginn der osmanischen Reformzeit stattfanden.
Die Innendekoration verbindet lokale und importierte Fliesen mit gemalten Details, die den späten osmanischen Kunststil zeigen. An den Wänden und Gewölben lässt sich dieser Mix verschiedener Handwerkstraditionen deutlich erkennen.
Die Moschee ist gut vom Straßenniveau aus erreichbar und liegt im belebten Viertel Beylerbeyi, nahe der Uferpromenade am Bosporus. Die überdachten Arkadengänge und der Innenhof bieten eine gute Orientierung und ermöglichen es, den gesamten Komplex ohne Eile zu erkunden.
Das Gelände, auf dem die Moschee steht, war einst der Standort des Istavroz-Palastes, und im Komplex befindet sich ein eigener Bereich zu Ehren von Rabia Kadin, der Mutter von Sultan Abdülhamid I. Diese Verbindung zur osmanischen Palastgeschichte verleiht dem Ort eine Bedeutung, die über seine Funktion als Gebetshaus hinausgeht.
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