Moschee Çamlıca, Zeitgenössische Moschee im Stadtteil Üsküdar, Türkei
Die Çamlıca-Moschee ist ein Gebetshaus auf dem höchsten Punkt des asiatischen Teils von Istanbul, das mit seinen sechs Minaretten und einer zentralen Kuppel weithin sichtbar über der Stadt thront. Der gesamte Komplex erstreckt sich über mehrere Etagen und beherbergt neben den Gebetsräumen auch einen großzügigen Innenhof mit Brunnen und überdachten Gängen.
Der Bau begann im Jahr 2013 nach mehr als einem Jahrzehnt Planung und wurde 2019 für Gläubige geöffnet. Die Architektur folgt den Prinzipien des osmanischen Stils, mit modernen Elementen wie Erdbebensicherung und zeitgenössischen Baumaterialien.
Der Name bezieht sich auf den Çamlıca-Hügel, wo Pinienbäume früher die Landschaft prägten und heute der Blick über die Stadt reicht. Besucher sehen beim Betreten die großflächigen Gebetshallen, die Männer und Frauen getrennt nutzen, während die Waschbereiche vor dem Gebet stark frequentiert sind.
Besucher sollten Schultern und Knie bedecken und Schuhe vor dem Betreten der Gebetsräume ausziehen. Wer sich außerhalb der Gebetszeiten umsieht, bewegt sich ruhiger durch das Gebäude und hat mehr Raum zum Betrachten der Innenausstattung.
Der Gebetssaal liegt in der Höhe der sechsten Etage und erlaubt dadurch weite Ausblicke über das umgebende Stadtgebiet. An klaren Tagen reicht der Blick bis zur Prinzeninseln-Kette im Marmarameer südlich von Istanbul.
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