Bağcılar, Verwaltungsbezirk im Nordwesten Istanbuls, Türkei
Bağcılar ist ein städtischer Bezirk auf der europäischen Seite Istanbuls, der hauptsächlich aus Wohnvierteln und Geschäftsgebieten besteht. Das Gebiet ist dicht besiedelt und dehnt sich über ein großes Areal mit verschiedenen Stadtzonen aus.
Das Gebiet war bis in die 1970er Jahre von Weinreben und Landwirtschaft geprägt und wurde dann durch eine schnelle Stadtentwicklung völlig umgestaltet. Diese Umwandlung fand hauptsächlich in den folgenden Jahrzehnten statt und machte es zu einem modernen städtischen Zentrum.
Das Viertel zieht Menschen aus verschiedenen Regionen an, die ihre eigenen Feste und Märkte mitbringen. Diese Mischung prägt das tägliche Leben und schafft einen Ort, an dem verschiedene Traditionen nebeneinander existieren.
Mehrere U-Bahn-Linien und eine Straßenbahnstrecke verbinden das Gebiet mit dem Rest der Stadt und erleichtern die Fortbewegung. Die beste Zeit zum Erkunden ist normalerweise früh am Tag oder am späten Nachmittag, wenn die Straßen weniger überfüllt sind.
Der Name stammt vom türkischen Wort für Weinbauern und erinnert an die Zeit, als Weinberge das Gebiet vor der Verstädterung bedeckten. Diese Verbindung zur landwirtschaftlichen Vergangenheit ist in der Gegenwart kaum noch sichtbar, macht aber die schnelle Transformation des Ortes deutlich.
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