Kütahya, Antikes Keramikzentrum in der Ägäisregion, Türkei
Kütahya ist eine Stadt in der Provinz Kütahya in der westtürkischen Ägäisregion, die sich entlang des Porsuk-Flusses erstreckt. Die Siedlung liegt auf 970 Metern Höhe, umgeben von Ackerland und Bergrücken, die dem Ort einen ländlichen Charakter verleihen.
Die Siedlung bestand bereits um 3000 v. Chr. und wechselte durch phrygische, römische und byzantinische Herrschaft, bevor sie osmanisches Gebiet wurde. Das Jahr 1429 markierte die osmanische Eroberung, die eine neue Phase für die Region einleitete.
Die Töpferei der Region entwickelte sich nach osmanischer Übernahme zu einem wichtigen Handwerk, das vor allem Fliesen für Paläste und Moscheen lieferte. Noch heute prägen Werkstätten das Stadtbild, in denen Handwerker die Techniken für glasierte Keramik anwenden.
Die lokale Wirtschaft stützt sich auf Zuckerraffinerien, Gerbereien und den Abbau von Meerschaum aus nahegelegenen Minen. Besucher finden in den Straßen der Altstadt leicht Geschäfte, die handgefertigte Keramik und andere Handwerksprodukte verkaufen.
Mehrere historische Moscheen aus osmanischer Zeit prägen das Stadtbild, darunter Ulu Camii mit ihren traditionellen Elementen. Die Cinili Camii und Balikli Camii zeigen unterschiedliche architektonische Ansätze dieser Epoche.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.