Safranbolu, Osmanische Stadt in der Schwarzmeerregion, Türkei.
Safranbolu ist eine Stadt in der Provinz Karabük in der Schwarzmeerregion der Türkei, die für ihre mehr als tausend denkmalgeschützten Gebäude aus Holz bekannt ist. Die Gassen führen an Moscheen mit schlanken Minaretten, öffentlichen Brunnen und alten Bädern vorbei, während sich die oberen Stockwerke der Häuser oft bis über den Straßenrand hinaus erstrecken.
Die Stadt entwickelte sich im Mittelalter als Rastplatz für Karawanen auf dem Weg zwischen Istanbul und der Schwarzmeerküste. Im 19. Jahrhundert erreichte sie ihre größte wirtschaftliche Bedeutung durch den Handel mit regionalen Waren wie Leder, Tabak und dem namensgebenden Gewürz.
Die Holzhäuser sind in zwei Stockwerke unterteilt, wobei das obere Geschoss oft über die Straße hinausragt und durch kunstvolle Holzverzierungen auffällt. Viele dieser Wohngebäude dienen heute als Pensionen, sodass Gäste in historischen Räumen mit traditionellen Teppichen und niedrigen Sofas übernachten können.
Am besten lässt sich die Stadt zu Fuß erkunden, da die meisten historischen Gebäude in einem begrenzten Areal liegen und die Straßen für den Autoverkehr oft zu eng sind. Steigungen zwischen den verschiedenen Vierteln können anstrengend sein, daher sollte man bequeme Schuhe tragen und genügend Zeit für Pausen einplanen.
Einige der alten Häuser besitzen versteckte Räume hinter Wandverkleidungen, die früher als sichere Lager für Handelswaren dienten. Diese Verstecke sind heute noch in einzelnen Gebäuden sichtbar und zeigen, wie Kaufleute ihre wertvollen Güter vor Dieben schützten.
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