Monastery of the Virgins, Kloster aus dem 13. Jahrhundert in Ani, Türkei
Das Kloster der Jungfrauen sitzt auf einem felsigen Vorgebirge über dem Fluss Arpa und besteht aus einem winzigen Kapellenkomplex aus rötlichem Stein mit einem zwölfseitigen Trommelwerk. Der Komplex umfasst mehrere Gebäude innerhalb einer ummauerten Anlage, die sich in die Berglandschaft integriert.
Das Kloster wurde um 1300 erbaut und diente als geistliches Zentrum während der mittelalterlichen armenischen Periode. Seine Kapelle könnte auf das 11. Jahrhundert zurückgehen und spiegelt somit mehrere Phasen der religiösen Nutzung wider.
Die Struktur zeigt armenische Architekturelemente durch ihre Steinschnitzereien und mehrere Apsiden. Die halbgeschlossene schirmartige Form über der Zentralkuppel prägt das Äußere deutlich.
Das Gelände befindet sich in einer Grenzregion mit eingeschränktem Zugang, der durch aktuelle militärische Bestimmungen beeinträchtigt wird. Es ist ratsam, sich vorab über die aktuelle Situation zu informieren und die erforderlichen Genehmigungen einzuholen.
Die Kapelle im Inneren verfügt über sechs kleine Apsiden, die einen zentralen kreisförmigen Raum umgeben. Diese ungewöhnliche Raumanordnung wird von einer winzigen Kuppel gekrönt, die auf einem zylindrischen Trommelwerk ruht.
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