Ağrı, Provinzhauptstadt in Ostanatolien, Türkei.
Ağrı ist die Provinzhauptstadt in Ostanatolien, die in einem Tal des Murat-Flusses auf 1.640 Metern Höhe liegt. Die Stadt befindet sich in der Nähe der iranischen Grenze und des Berges Ararat, wodurch sie eine bedeutende geografische Position in der Region einnimmt.
Die Siedlung wurde 1860 gegründet, als armenische Kaufleute aus Bitlis eine Stadt namens Karakilise gründeten, die später Karaköse genannt wurde. Der heutige Name wurde 1946 angenommen und spiegelt die sich wandelnde Geschichte und Zusammensetzung der Stadt wider.
Die Stadt ist von kurdischer und türkischer Bevölkerung geprägt, die sich in ihrem Alltag mit Landwirtschaft und Viehzucht beschäftigt. Traditionelle Lebensweisen zeigen sich in den Feierlichkeiten rund um die Ernte- und Hirtenzeiten.
Die Stadt funktioniert als wichtiger Verkehrsknotenpunkt, der die Türkei über Autobahnen mit dem Iran verbindet und regionalen Handel unterstützt. Besucher sollten sich auf die hohe Lage und kalte Winters vorbereiten, die die Reiseplanung beeinflussen können.
Die umgebenden Berge und hohe Lage führen zu extremen Winterbedingungen mit Temperaturen bis zu minus 16 Grad Celsius. Diese harten Bedingungen schaffen lange Schneeperioden, die das Stadtbild und die täglichen Aktivitäten prägen.
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