Çanakkale, Hafenstadt an der Dardanellenstraße, Türkei
Çanakkale liegt am asiatischen Ufer der Meerenge, wo das Gewässer stellenweise nur etwas mehr als einen Kilometer breit ist. Die Stadt erstreckt sich entlang der Küste mit Wohnvierteln auf sanften Hügeln und einem Hafen, an dem große Frachtschiffe und Fähren anlegen.
Das Osmanische Reich errichtete 1462 unter Mehmed II die Festung Kale-i Sultaniye, um den Schiffsverkehr durch die strategische Meerenge zu kontrollieren. Die Gegend wurde im 20. Jahrhundert zum Schauplatz schwerer Kämpfe, die heute noch das kollektive Gedächtnis prägen.
Der türkische Name der Stadt stammt vom persischen Wort für Keramik und erinnert an die Töpfertradition dieser Gegend. Heute gehen Einheimische abends gern am Ufer spazieren, um den Schiffsverkehr durch die Meerenge zu beobachten.
Fähren verbinden die europäische und die asiatische Seite des Landes über das Meer, während der Flughafen regelmäßige Verbindungen nach Istanbul und Ankara anbietet. Die Uferpromenade lädt zum Spazieren ein und bietet Cafés sowie Restaurants mit Blick auf den Schiffsverkehr.
Eine hölzerne Nachbildung des Trojanischen Pferdes aus dem Film Troja von 2004 steht am Ufer, in Erinnerung an die nahegelegene antike Ausgrabungsstätte. Besucher können eine Treppe hinaufsteigen und von innen durch die Fenster hinausschauen.
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