Afyonkarahisar, Verwaltungsprovinz in Westanatolien, Türkei.
Afyonkarahisar ist eine Provinz in Westanatolien, die sich über hügelige Landschaften erstreckt und mehrere Bezirke mit unterschiedlichen Charakteren umfasst. Die Region verbindet Küstengebiete der Ägäis mit den inneren Hochländern und bietet eine vielfältige Topographie mit fruchtbaren Ebenen und Bergen.
Die Provinz spielte in der Greco-Türkischen Krieg eine entscheidende Rolle, besonders mit ihrer Befreiung 1922, die für die türkische Seite einen Wendepunkt bedeutete. Diese Ereignisse prägen bis heute die Geschichte und Identität des Gebiets.
Die Provinz ist bekannt für ihre Thermalbäder, die traditionelle Praktiken mit modernen Angeboten verbinden und Besucher anziehen, die die heilenden Eigenschaften der Thermalquellen nutzen möchten. Diese Bäder prägen das Alltagsleben und sind ein wichtiger Teil der lokalen Identität.
Die Provinz verfügt über eine gute Eisenbahnverbindung mit einem wichtigen Bahnknotenpunkt und den internationalen Flughafen Zafer für Anreisen. Besucher können die verschiedenen Bezirke mit dem Auto oder Fernbus erkunden, wobei die Thermalbäder größtenteils leicht erreichbar sind.
Die lokale Marmorindustrie erzeugt hochwertige Docimian-Marmor, der seit der Antike für seine Qualität bekannt ist. Gleichzeitig gibt es hier unter staatlicher Kontrolle einen geregelten Anbau von Schlafmohn, der ein spezieller Teil der lokalen Wirtschaft ist.
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