Bingöl, Verwaltungsprovinz in der Osttürkei
Bingöl ist eine Provinz im östlichen Anatolien, die sich über ein bergiges Gebiet erstreckt und mehrere kleine Seen sowie verschiedene Flussläufe beherbergt. Das Gelände ist von ausgedehnten Bergen geprägt und wird durch acht verschiedene Verwaltungsbezirke organisiert.
Die Provinz war ursprünglich unter dem Namen Çapakçur bekannt und wurde 1936 als unabhängige Verwaltungseinheit aus Teilen der Provinzen Elazığ und Muş gegründet. 1945 erhielt sie ihren heutigen Namen Bingöl und sein Status als separate Provinz wurde damit bekräftigt.
In der Provinz werden hauptsächlich Türkisch, Zaza im Süden und Kurmandschi im Norden gesprochen, was die sprachliche Vielfalt der Region widerspiegelt. Diese Sprachenlandschaft prägt den Alltag und die Identität der verschiedenen Gemeinden vor Ort.
Der Hauptstadt Bingöl können Besucher von verschiedenen Orten in der Region aus erreichen, wobei die Straßen durch bergiges Gelände führen. Die beste Zeit für eine Erkundung ist der Sommer und der frühe Herbst, wenn die Straßen befahrbar sind und mildere Bedingungen herrschen.
Die Region erlebt ein Kontinentalklima mit extremen Temperaturschwankungen, die im Winter unter minus 30 Grad Celsius fallen und im Sommer über plus 40 Grad Celsius steigen können. Diese Temperaturextreme prägen die Landschaft und beeinflussen, wie die Menschen ihre Zeit zwischen den Jahreszeiten vertteilen.
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