Bolu, Provinz zwischen Istanbul und Ankara, Türkei
Bolu ist eine Provinz im Nordwesten der Türkei mit dichten Wäldern, Bergen und Seen, die sich über ein großes Gebiet erstrecken. Die Provinzhauptstadt liegt zentral und wird von neun Bezirken umgeben, darunter Mengen mit bekannten Kochschulen und Kartalkaya mit Wintersportmöglichkeiten in den Bergen.
Das Gebiet war in der Antike unter dem Namen Claudiopolis bekannt, später wurde es als Bithynien bezeichnet, bis die Seljuk-Türken im 13. Jahrhundert die Kontrolle übernahmen. Diese Übergänge zwischen verschiedenen Herrschaften haben die Entwicklung der Region geprägt.
Die Moschee Yildirim Beyazit in der Provinzhauptstadt prägt das religiöse Leben vor Ort. Das Bauwerk zeigt die islamische Architektur verschiedener Epochen und ist ein Treffpunkt für Besucher und Einwohner.
Besucher sollten wissen, dass die Region je nach Jahreszeit unterschiedliche Aktivitäten bietet: Im Winter sind Berggebiete zugänglich für Wintersportler, während andere Jahreszeiten sich für Wanderungen in den Wäldern eignen. Die neun Bezirke erfordern etwas Planung, um mehrere Orte an einem Tag zu erkunden.
Der Abant-See liegt in großer Höhe und wird von unterirdischen Quellen gespeist, die sein klares Wasser über viele Meter Tiefe bewahren. Diese natürliche Besonderheit macht den See zu einem bemerkenswerten Merkmal der lokalen Landschaft.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.