Hakkâri, Gebirgsstadt im Südosten der Türkei
Hakkâri ist eine Stadt in den Bergen Südostanatoliens, die auf etwa 1720 Metern Höhe liegt und von imposanten Gebirgsketten umgeben ist. Die Cilo-Berge erheben sich auf über 4000 Meter und prägen zusammen mit dem Sat-Gebirge das Landschaftsbild der Region.
Die Region kam 1515 unter ottomanische Kontrolle, doch lokale kurdische Anführer behielten ihre Macht bis weit ins 19. Jahrhundert. Diese lange Zeit der lokalen Herrschaft prägte die kulturelle Eigenständigkeit der Gegend nachhaltig.
Die Bewohner prägen das Stadtbild durch ihre Verbundenheit mit Viehzucht und Handwerk, was sich in den lokalen Märkten und dem alltäglichen Leben widerspiegelt. Diese Traditionen sind tief in der Gemeinschaft verankert und bestimmen den Rhythmus der Jahreszeiten.
Die Stadt wird über Bergstraßen erreicht, die sie mit Van im Norden und Siirt im Westen verbinden. Besucher sollten die raue Topografie und wechselnde Wetterbedingungen in den Bergjahreszeiten berücksichtigen.
In der Nähe wurden 1998 dreizehn Steinstelen gefunden, die menschliche Figuren aus dem Zeitraum zwischen dem fünfzehnten und elften Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung darstellen. Diese rätselhaften Denkmäler zeugen von einer fernen Vergangenheit, lange bevor die Stadt selbst gegründet wurde.
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