Kırklareli, Provinzhauptstadt im Nordwesten der Türkei
Kırklareli ist eine Provinzhauptstadt in Nordwestanatolien, die sich über Hügel erstreckt und von dichten Laubwäldern im Norden sowie Agrarflächen im Süden umgeben ist. Die Stadt verbindet unterschiedliche Landschaften und bietet damit einen Übergang zwischen Bergregionen und landwirtschaftlichen Gebieten.
Der Ort trug ursprünglich den Namen Kırk Kılıse, was "Vierzig Kirchen" bedeutet, wurde aber 1923 nach der Gründung der türkischen Republik in Kırklareli umbenannt. Diese Namensänderung spiegelt den politischen Umbruch in der Region nach dem Ende des Osmanischen Reiches wider.
Die Hızır Bey Moschee und das angeschlossene Hamam stammen aus dem späten 14. Jahrhundert und zeigen charakteristische ottomanische Merkmale mit kunstvoll bearbeiteten Steinen und geometrischen Mustern. Wer diese Gebäude besucht, bekommt einen direkten Eindruck davon, wie religiöse und alltägliche Räume in dieser Zeit gestaltet wurden.
Die Stadt ist mit der Eisenbahnstrecke Istanbul-Edirne verbunden und bietet damit Anschlüsse für Reisende und Warentransporte. Besucher sollten dies bei der Planung ihrer Anreise berücksichtigen, da Züge eine zuverlässige Möglichkeit darstellen, die Region zu erreichen.
Archäologische Ausgrabungen in der Gegend zeigen, dass Menschen hier bereits in der Altsteinzeit und Jungsteinzeit lebten. Diese frühen Siedlungsspuren gehören zu den ältesten bekannten menschlichen Aufenthaltsorten auf dem europäischen Kontinent.
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