Bilecik, Verwaltungszentrum in Nordwest-Anatolien, Türkei
Bilecik ist eine Stadt im nordwestlichen Anatolien, die in einer bergigen Landschaft auf etwa 850 Metern Höhe liegt. Die Siedlung verteilt sich über mehrere Viertel wie Pelitözü und Aşağıköy, die in der südlichen Marmararegion liegen.
Osman I. nahm die Festung zu Beginn des 14. Jahrhunderts ein und machte die Gegend zu einem Teil des wachsenden Osmanischen Reiches. Dieser Schritt markierte den Übergang der Siedlung in eine neue Phase unter osmanischer Herrschaft.
Der Name der Stadt bezieht sich vermutlich auf ein türkisches Wort für Armband, was auf alte Handwerkstraditionen in der Gegend hindeutet. Im September kommen Menschen aus der Region zusammen, um bei einem Fest an Ertugrul Gazi zu erinnern und örtliche Bräuche zu pflegen.
Die Stadt ist Verwaltungssitz der Provinz Bilecik und liegt gut erreichbar in Nordwestanatolien. Besucher finden hier die wichtigsten Einrichtungen und Dienstleistungen einer regionalen Hauptstadt.
In der Nähe des Ortes entdeckten Archäologen Spuren von zwei prähistorischen Siedlungen, darunter eine im Stadtteil Bahçelievler, die bis ins späte Neolithikum zurückreicht. Diese Funde zeigen, dass die Gegend schon vor Jahrtausenden bewohnt war.
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