Marmaris, Hafenstadt an der Türkischen Riviera, Türkei
Marmaris ist eine Küstenstadt in der Provinz Muğla an der türkischen Riviera, die sich entlang einer natürlichen Bucht erstreckt. Die Bebauung zieht sich von der Hafenpromenade bis in die bewaldeten Hänge hinein, während Sandstrände und Felsbuchten die Küstenlinie prägen.
Die Festung wurde im 16. Jahrhundert unter Sultan Süleyman I. ausgebaut, um als Stützpunkt für die osmanische Flotte zu dienen. In den folgenden Jahrhunderten wechselte die Bedeutung zwischen militärischer Nutzung und regionaler Verwaltung, bevor der Tourismus ab den 1980er-Jahren einsetzte.
Der Name stammt vermutlich vom griechischen Wort für Marmor, das in der Umgebung abgebaut wurde. Heute verbringen türkische Familien den Sommer in den zahlreichen Ferienwohnungen entlang der Promenade, während abends die Hafengegend mit Restaurants und Cafés belebt wird.
Die Promenade eignet sich gut zum Spazieren und verbindet den Yachthafen mit dem Altstadtviertel. Wer zu den Buchten außerhalb möchte, findet Dolmuş-Sammeltaxis und Wassertaxis entlang der Küstenstraße.
Am Rande der Marina wächst ein kleiner Hain von Amberbäumen, die im Herbst ein duftendes Harz absondern. Dieser Wald ist einer der letzten seiner Art an der türkischen Ägäisküste.
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