Çankırı, Bezirkshauptstadt in Zentralanatolien, Türkei.
Çankırı ist eine Stadt in Zentralanatolien, die auf Hügeln auf etwa 730 Metern Höhe liegt und von Steppengrasland und Bergen umgeben ist. Die Siedlung erstreckt sich über mehrere Anhöhen und wird durch traditionelle Steinbauten und die markanten Mauern der Altstadt geprägt.
Die Stadt war ursprünglich als Gangra bekannt und war einst Hauptstadt von Paphlagonien, bevor sie später römische Provinz wurde. Sie spielte eine wichtige Rolle in der antiken Handelsroute und wurde im Laufe der Jahrhunderte von verschiedenen Zivilisationen kontrolliert.
Die Freitagsmoschee mit ihrer benachbarten Koranschule prägt seit 1522 das Stadtbild und zieht Besucher mit ihrer klassischen ottomanischen Architektur an. Beide Gebäude sind heute lebendige Orte, wo Menschen zusammenkommen und die lokale Tradition lebendig bleibt.
Die Stadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden, besonders die hügeligen Straßen der Altstadt, wo man sich Zeit für die Steigung nehmen sollte. Die beste Zeit zum Erkunden ist der Morgen, wenn die Temperaturen noch moderat sind und die Gegend lebhaft wirkt.
In einem Naturhohlraum etwa 20 Kilometer außerhalb der Stadt lagern sich die größten Salzreserven der Türkei, die als seltenes geologisches Merkmal fungieren. Diese unterirdische Salzformation versorgt das ganze Land mit Speisesalz und ist ein technisches Wunder der Natur.
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