Çeşme, Küstendistrikt und Touristenstadt in der Provinz İzmir, Türkei.
Çeşme ist eine Küstenstadt auf einer Halbinsel in der Provinz İzmir, die sich entlang der Ägäis erstreckt. Das Gelände ist flach und niedrig, mit Sandstränden, Buchten und natürlichen Warmwasserquellen, die aus dem Untergrund austreten.
Die Region war ursprünglich eine antike griechische Siedlung namens Erythrae, die sich zu einem wichtigen Handelszentrum entwickelte. Die Osmanen übernahmen den Ort später und machten ihn zu einem Hafen für Schiffe auf ihren Handelsrouten.
Die Stadt trägt ihren Namen von den zahlreichen Brunnen, die an vielen Ecken stehen und das tägliche Leben prägen. Diese Wasserstellen waren seit jeher Treffpunkte für Einheimische und Reisende, die hier hielten, um sich zu erfrischen.
Die Stadt ist am besten mit dem Auto erreichbar, da eine breite Straße direkt von İzmir ankommt und gute Parkplätze bietet. Außerdem fahren regelmäßig Fähren zur nahegelegenen griechischen Insel, falls Sie einen Tagesausflug machen möchten.
Unter der Stadt liegen Überreste einer antiken Aphrodite-Tempel, die Archäologen in neueren Ausgrabungen entdeckt haben. Die gefundenen Münzen, Statuen und beschriftete Steine zeigen, dass dieser Ort Hunderte von Jahren lang heilig war.
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