Kızılırmak, Längster Fluss in Zentralanatolien, Türkei.
Der Kızılırmak ist ein Fluss in der Türkei, der sich über mehr als tausend Kilometer von den östlichen Bergen bis zur Schwarzmeerküste bei Bafra erstreckt. Auf seinem Weg durchfließt er mehrere Provinzen Zentralanatoliens und formt eine weitläufige Kurve, bevor er ins Meer mündet.
Der Fluss bildete in der Antike die Grenze zwischen lydischem und persischem Gebiet und war Schauplatz bedeutender Ereignisse im 6. Jahrhundert vor Christus. Später diente er als wichtige Orientierungsmarke für verschiedene Reiche, die über Anatolien herrschten.
Der Name des Flusses bedeutet auf Türkisch „roter Fluss
Mehrere Staudämme entlang des Flusses verändern den Wasserstand und schaffen Stauseen, die sich gut für Beobachtungen eignen. Die Ufer sind an vielen Stellen zugänglich, besonders in der Nähe größerer Siedlungen und Brücken.
Das Flussbett ändert seine Breite stark je nach Jahreszeit und Niederschlag, wodurch sich die Landschaft am Ufer regelmäßig wandelt. In der Deltaregion nahe der Mündung wachsen Schilf und andere Pflanzen, die Lebensraum für Wasservögel bieten.
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