Sungurlu, Distrikt von Çorum
Sungurlu ist eine kleine Stadt in der Provinz Çorum im Norden der Türkei, etwa 70 Kilometer südwestlich der Stadt Çorum gelegen. Die Stadt gliedert sich in 17 Stadtteile und besteht aus einfachen Gebäuden, Märkten und lokalen Geschäften, wobei ein über 100 Jahre alter Uhrenturm das Stadtzentrum prägt und landwirtschaftliche Felder die Umgebung charakterisieren.
Der Ort wurde vor Tausenden von Jahren besiedelt und wurde von Hethitern, Assyrern und Römern bewohnt, bevor er im 11. Jahrhundert nach der Schlacht von Manzikert unter die Kontrolle der Danishmend-Herrscher kam. In der Osmanischen Zeit war es ein kleines Dorf mit armenischen, türkischen und griechischen Familien, wobei Armenier in Handwerk und Landwirtschaft tätig waren und eine eigene Kirche, Sb. Astvadzadzin, sowie die Haygazian-Hochschule mit etwa 200 Schülern betrieben.
Der Ort hat eine vielfältige religiöse Tradition, die noch heute in den einfachen Moscheen sichtbar ist, die als soziale Treffpunkte der Gemeinde dienen. Die Architektur und das tägliche Leben spiegeln eine lange Geschichte wider, in der verschiedene Kulturen zusammengelebt haben und deren Einflüsse bis heute in lokalen Handwerkstechniken und Festen erkennbar sind.
Die Stadt ist gut per Straße von größeren Städten aus erreichbar und Besucher können mit dem Auto fahren oder Busverbindungen nutzen, was eine angenehme Fahrt durch die Landschaft ermöglicht. Die beste Zeit für Besuche ist während der wärmeren Monate, wenn das Wetter mild ist und die Aktivitäten im Freien leicht zugänglich sind.
Die Stadt ist bekannt für ihre große Anzahl von Sockenfabriken, die einen wesentlichen Teil der türkischen Sockenproduktion ausmachen. Auch sind roastete Kichererbsen ein lokale Spezialität, die Reisende, die zwischen Ankara und dem Schwarzmeerhafen Samsun unterwegs sind, gerne probieren.
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