Sungurlu, Distrikt von Çorum
Sungurlu ist eine Stadt im Südwesten der Provinz Çorum im nördlichen Zentralanatolien in der Türkei. Das Stadtzentrum ist um einen Uhrenturm aus dem 19. Jahrhundert herum aufgebaut und von Märkten, einfachen Gebäuden und landwirtschaftlichen Flächen umgeben.
Das Gebiet war bereits in der Bronzezeit besiedelt und stand nacheinander unter hethitischer, assyrischer und römischer Herrschaft. Im 11. Jahrhundert kamen die Danishmenden, und später formten osmanische Einflüsse die Stadt, in der türkische, armenische und griechische Gemeinschaften nebeneinander lebten.
Die Stadt liegt auf einer Route zwischen Ankara und der Schwarzmeerküste, was ihr Straßenleben seit jeher geprägt hat. Viele Reisende halten hier an, um geröstete Kichererbsen zu kaufen, die in kleinen Läden entlang der Hauptstraße angeboten werden.
Sungurlu ist mit dem Auto oder Bus von Ankara und anderen größeren Städten gut erreichbar. Ein Besuch lohnt sich besonders, wenn man die umliegenden archäologischen Stätten der Region erkunden möchte, da die Stadt ein bequemer Ausgangspunkt ist.
In der Stadt befinden sich viele Sockenfabriken, die einen großen Teil der türkischen Sockenproduktion ausmachen, was man beim Blick auf die lokalen Gewerbegebiete ahnen kann. Die Region um Sungurlu beherbergt zudem die Überreste von Hattusa, der Hauptstadt des Hethiterreiches, eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Türkei.
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